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Treppenplanung
leicht gemacht
Treppenplanung -
wann immer ein Haus geplant und gebaut wird, ist dieses Thema
für viele Bauherren alles andere als leicht. Einerseits zählt
die Treppe zu den festen Einbauten im Haus, kann also später
nicht einfach ausgewechselt oder verändert werden,
andererseits soll sie aber perfekt zur Architektur des Hauses
und zur Einrichtung passen.
Eine gute
Grundrißwahl ist dabei in erster Linie entscheidend - soll es
eine gerade, eine viertel- oder halbgewendelte Treppe sein
oder ist gar eine Spindeltreppe möglich?
Diese Entscheidung
sollte möglichst bereits vor Baubeginn getroffen werden, weil
dadurch individuelle Wünsche optimal erfüllt werden können.
Die Mehrzahl der
Treppen, insbesondere bei Einfamilienhäusern, werden
halbgewendelt geplant. Eine platzsparende Bauart, die gut
begehbare Treppen zuläßt. Wichtig dabei: Die Stufen sollten
gleichmäßig verzogen sein und die von der DIN-Norm empfohlenen
Steigungsverhältnisse eingehalten werden.
Das bedeutet: Die
Steigungshöhe sollte 18 bis 19 Zentimeter betragen, der
Treppenlauf muß mindestens 80 Zentimeter breit und das
Geländer mindestens 90 Zentimeter hoch sein.
Sogenannte
Spartreppen sind nur bedingt empfehlenswert, weil sie sehr
steil und somit unbequem zu begehen sind.
Muß auf der Treppe
auch mal Schweres oder Sperriges transportiert werden,
empfehlen Treppenbauer eine Laufbreite von 90 oder 100
Zentimeter.
In Verbindung mit
der gesamten Inneneinrichtung des Hauses steht die Wahl des
Materials. Massive Hartholzarten wie Buche, Ahorn oder Esche
zählen zu den Favoriten. Hinzu kommen eine leichte, offene
Bauweise und raffinierte Kombinationsmöglichkeiten mit
Edelstahl und Glas.
Auch um die Treppe
herum läßt sich gestalterisch vieles leisten.
Zum Beispiel
Schrankeinbauten im Bereich des Treppenverlaufes oder
Abschlußgeländers, Regale, Leseecken etc. Empfehlenswert ist
immer eine individuelle Beratung in einem Treppenstudio und
Probegehen auf der ausgewählten Treppe. |