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Ein neues Dach
Damit Hausherren
auch bei Donner, Blitz, Sturm und Regen im Trockenen sitzen,
sollten sie beim Dachbau einige Regeln beachten. Denn
eindringendes Wasser kann die Substanz eines Hauses angreifen
und somit auf Dauer zum Sicherheitsrisiko werden. Morsche
Balken und schimmelnde Wände verursachen zudem hohe
Sanierungskosten.
Generell gilt:
Flachdächer und flache Dachneigungen erfordern aufwendigere
Konstruktionen als stärker geneigte Dächer. Dach-Experten
empfehlen, die so genannte Regeldachneigung von 22 Grad beim
Einfamilienhausbau nicht zu unterschreiten. Liegt der Winkel
darunter, sind zusätzliche Baumaßnahmen erforderlich.
Umfangreichere
Unterspannungen oder Unterdeckungen sind zumeist
kostenintensiv. Unterschreitet der Bauherr die
Regeldachneigung um über zehn Prozent, muß der Dachdecker ein
wasserdichtes Dach einbauen. Auch in diesem Fall ist zu
bedenken, daß die Baukosten schnell ansteigen.
Dacheindeckungsmaterialien sind am Markt in großer Form und
Vielzahl erhältlich. Doch nicht jeder Baustoff erfüllt die
Anforderungen an langjährige Beständigkeit. Nicht alle sind
gleichermaßen regen-, frost- und hitzebeständig. Nur wenige
Hersteller bieten ihren Kunden Garantiezeiten von 30 Jahren.
In solchen Fällen kann der Kunde jedenfalls sicher sein,
höchstmögliche Qualitätsstandards zu erhalten.
Wie regensicher ein
Dach über Jahre hinweg ist, hängt von der sachgemäßen
Eindeckung ab. Ein Dach sollte nur von einem Dachdecker oder
Zimmerer gedeckt werden.
Diese kennen die
individuellen Anforderungen genau und berücksichtigen Form und
Art des Materials, Neigung und Konstruktion des Dachs sowie
die regionalen klimatischen Gegebenheiten. |