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Kochen mit Erdgas
Fast jeder zweite
Haushalt heizt inzwischen mit Erdgas, und immer mehr Menschen
wissen, daß auch das Kochen und Backen mit Erdgas nicht nur
praktischer, sondern auch preiswerter ist als mit einem
Elektroherd: In zehn Jahren lassen sich mehr als 500 Euro
Energiekosten sparen. Auch Umweltverbände setzen sich für das
Kochen mit Erdgas ein.
Wer mit einem
Gasherd kocht, spart im Vergleich zum Elektroherd jährlich
etwa 50 Euro an Energiekosten, wie Experten errechnet haben.
Auch die Stiftung Warentest stellt fest, daß "das Kochen auf
einem Gasherd preiswerter als mit dem elektrischen
Konkurrenten" ist.
Wer also sowieso
über einen Gasanschluß verfügt, spart deutlich Energiekosten,
wenn er auch seinen Herd mit Erdgas betreibt. Das rechnet sich
besonders, wenn viel gekocht wird.
Die etwas höheren
Anschaffungskosten haben sich in der Regel schon nach ein bis
zwei Jahren amortisiert. Doch nicht nur Kostenvorteile
sprechen für den Gasherd. Umweltverbände wie der Bund für
Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der
Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben das Kochen mit Erdgas
als "Ökothema" entdeckt. Ihr Argument: Um das gleiche Gericht
zu kochen, muß bei einem Elektroherd fast doppelt so viel
Primärenergie eingesetzt werden. Das bedeutet: Kochen mit
Erdgas verbraucht nur etwa die Hälfte an natürlichen
Ressourcen im Vergleich zum Elektroherd.
Auch was die
Ausstattung angeht, bieten Gasherde heute viel: So gibt es
inzwischen zum Beispiel auch Erdgas-Kochflächen mit
Glaskeramik. |