|
Dämmung senkt Energiekosten und sorgt für wohlige Wärme
Immer mehr
Hausbesitzer erkennen, daß die Wärmedämmung im Steildach eine
gute Möglichkeit ist, um die Energiekosten zu senken und damit
Portemonnaie und Umwelt gleichermaßen zu entlasten. Aber: Die
beste Wärmedämmung ist sinnlos, wenn der Wind durch die
Konstruktion pfeift.
Deshalb ist es
wichtig, daß die gesamte Konstruktion luftdicht verarbeitet
ist. Ist dies nicht der Fall, kommt es zu Luftbewegungen im
Wohnraum - gemessen wurden hier schon Windgeschwindigkeiten
von mehr als 7 Metern je Sekunde, was ungefähr Windstärke 4
entspricht. Ursache dieses Übels ist dabei in der Regel eine
unsachgemäße Verlegung der Luft- und Dampfsperre, die die
Wärmedämmschicht zum Wohnraum hin abschließt. Wird sie nicht
fachlich korrekt verarbeitet oder nachträglich beschädigt -
besonders in Überlappungs- und Anschlußbereichen -, droht
nicht nur der erwähnte starke Luftzug selbst im geschlossenen
Zimmer, sondern auch das Durchnässen des Dämm-Materials durch
Kondenswasser - und das "wärmt" dann genauso schlecht wie ein
nasser Pullover.
Besondere
Aufmerksamkeit brauchen daher alle Arten von Dachanschlüssen -
Kamine, Rohre und vom Innenraum her sichtbare Dachhölzer
"durchbrechen" die geschlossene Dachhaut. Hier müssen die
Anschlüsse für die Luft- und Dampfsperre besonders sorgfältig
ausgeführt werden, wenn die Wärmedämmung funktionssicher sein
soll.
Aber auch
die Qualität der Luft- und Dampfsperre selbst spielt eine
Rolle. Regelrechte "Hightech-Folien" renommierter Hersteller
schützen bei fachgerechter Verlegung die Wärmedämmung, sind
sehr effektiv und können mit einer integrierten
Aluminiumschicht noch mehr: Die Luft- und Dampfsperre erhöht
den Wärmeschutz um bis zu 10 Prozent, was einer zusätzlichen
Dämmschichtdicke von ca. 2 Zentimeter entspricht. Zudem
absorbiert sie bis zu 30 Prozent der elektromagnetischen
Strahlung (im Niederfrequenz-Bereich sogar bis zu 90 Prozent).
|