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Wenn Ameisen auf der Terrasse zur Plage werden
Die
hobbygärtnerische "Hausmittel-Apotheke" enthält eine ganze
Reihe von Mitteln und Methoden, die traditionell zur
Bekämpfung der lästigen Sechsfüßer im Haus und auf der
Terrasse eingesetzt werden.
Zum Beispiel wird
empfohlen, die Eingänge von Ameisenbauten mit heißem Wasser zu
übergießen oder die Ameisen mittels verstreutem Backpulver
bzw. auf den Laufwegen ausgelegten, schimmligen
Zitronenscheiben zu vergiften. Zudem wird mancherorts von
Erfolgen mit Kupferblech berichtet, das - in den Gartenboden
gesteckt - die emsigen Gliederfüßer vertreiben soll.
Ob derlei Methoden
tatsächlich von Erfolg gekrönt sind, sei dahingestellt - ihnen
allen zu eigen ist jedoch, daß sie der ständigen Wiederholung
bedürfen und zuweilen in der Anwendung recht unappetitlich
sind.
Eine saubere und
vor allem auch gründliche Maßnahme zur Ameisenvertreibung sind
innovative "Ameisen-Köderfallen". Diese werden mit einem
speziellen, für die Hautflügler ungemein attraktiven Lockstoff
befüllt und möglichst in der Nähe der Ameisenlaufwege
aufgestellt. Die neugierigen Insekten nehmen die Köderlösung
begierig auf und transportieren sie unverzüglich ins heimische
Nest.
Dort wird der
Wirkstoff an die übrigen Staatsbürger inklusive der Königin
verteilt und der gesamte Staat getilgt. |